
Healthcare Architecture - Planung und Realisierung von architektonischen Grossprojekten im GesundheitswesenIn den 70er Jahren wurde massiv ins schweizerische Spitalwesen investiert. Viele Spitäler sind nun am Ende ihres Lebenszyklus angelangt. Die Bauten müssen saniert oder abgerissen und neu gebaut werden. Bis zu 20 Milliarden Franken müssen in der Schweiz in die öffentlichen Spitäler investiert werden. Zusätzlich sorgt das revidierte Krankenversicherungsgesetz (KVG) für Dynamik, das 2012 in Kraft getreten ist: Dieses Gesetz legt einerseits fest, dass Patienten ihr Spital künftig schweizweit frei wählen dürfen, auch ein privates, wenn dieses auf der offiziellen Liste eingetragen ist. Andererseits wird jede einzelne Behandlung mit einer Fallpauschale abgerechnet. In dieser sind auch die Investitions- beziehungsweise Anlagenutzungskosten enthalten. Die Kantone müssen 55 Prozent der Pauschale übernehmen. Wie hoch der Anteil der Anlage- und Gebäudekosten an der Behandlungspauschale sein darf, ist allerdings noch offen. Der unvollständige Kostenschlüssel verunsichert die Kantone, wie sie die Erneuerung ihrer baufälligen Spitäler finanzieren sollen. Vielerorts sind die Spitäler nicht mit genügend Eigenkapital ausgestattet. Für Investoren sind Spitalbetriebe schon deshalb interessant, weil das Gesundheitswesen eine weiterhin wachsende Branche ist. TeilnahmegebührTeilnahmegebühr: CHF 330 Preis inkl. Stehlunch und Flying Catering zzgl. MwSt. MedienpartnerDie SKR beleuchtet aktuelle Brennpunktthemen im öffentlichen Sektor und informiert 4 x jährlich fundiert und kompetent über aktuelle und innovative Marktleistungen. Mit der SKR hat sich das herausgebende Team als Ziel gesetzt, Denkanstösse zu vermitteln, und bei der Modernisierung des öffentlichen Sektors und dessen unausweichlichen Entwicklungsgang aktiv mitzuwirken.
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